* ''Chelidonium majus'' (Beck)
* (Aufmesser)
* ''Chelidonium majus L.'', L. ''Schöllkraut'' (Berendes)
* (García Valdés)
* (Osbaldeston)
*Nom accepté : ''[[Chelidonium majus]]''
== Traduction française ==
== Traduction allemande de Berendes ==
211. Grosses Chelidonion. ''Chelidonium majus '' (Papaveraceae) - Schöllkraut
Das grosse Chelidonion [Einige nennen es Paionia 1)<ref>Päonie.</ref>, Andere Krataia 2)<ref>Die Mächtige.</ref>, Aubios, Glaukios 3)<ref>''Glaucium luteum'' Scop.</ref>, die ganz göttliche Wurzel, Philomedeion 4)<ref>Pflanze der Aphrodite.</ref>, Othonion 5)<ref>Hängt wohl mit der im 213. Capitel beschriebenen Pflanze ὀθόννη, Othonne, zusammen.</ref>, die Römer Fabium, die Gallier Thona, die Aegypter Mothoth, die Dakier Kustane] entwickelt einen ellenhohen oder höheren dünnen Stengel, welcher reichbeblätterte Nebentriebe hat. Die Blätter sind denen des asiatischen Hahnenfusses ähnlich, die des Chelidonion sind jedoch weicher und bläulichglaufarben, bei jedem Blatte steht eine Blüthe wie die der Levkoje 6)<ref>C. C. τοῦ λευκοῦ λίνου.</ref>. Der Saft ist safranfarbig, scharf, beissend, etwas bitter und von schlechtem Geruch. Die Wurzel ist oben einfach, unten sind es mehrere 7)<ref>Die Nebenwurzeln.</ref>. Die Frucht ist wie die des Hornmohns, zart, lang, wie ein Kegel, in ihr befinden sich die Samen, grösser als die des Mohns. Der mit Honig gemischte und in einem ehernen Geschirr über Kohlen gekochte Saft dient zur Schärfe des Gesichtes. Der Saft wird aus der Wurzel, aus den Blättern, aus dem Stengel und der Frucht im Anfange des Sommers gewonnen und im Schatten getrocknet und (in Pastillen) geformt. Die Wurzel mit Anis und Weisswein getrunken heilt die Gelbsucht und mit Wein als Umschlag Bläschenausschlag. Die Pflanze scheint den Namen Chelidonium 8) <ref>χελιδών, Schwalbe.</ref> zu haben, weil sie zugleich mit dem Eintreffen der Schwalben blüht, mit dem Abzuge derselben welkt. Einige berichten, dass, wenn eine von den jungen Schwalben erblinde, die Mutter das Kraut herbeihole und den Schaden heile. <references/>
== Commentaires de Berendes ==
1) Päonie. 2) Die Mächtige. 3) Glaucium luteum Scop. 4) Pflanze der Aphrodite. 5) Hängt wohl mit der im 213. Capitel beschriebenen Pflanze ____, Othonne, zusammen. 6) C. C. __ ___ ___. 7) Die Nebenwurzeln. 8) ____, Schwalbe. ''Chelidonium majus '' L. (Papaveraceae), Schöllkraut; eine in Griechenland seltene, in Italien häufige Pflanze, kommt auch im Norden auf Schutthaufen und an Hecken viel vor. Sie enthält nach E. Schmidt (Arch. d. Ph. 1901, S. 395 ff.) Chelerythrin, ein narkotisches, und Chelidonin, ein giftiges, bitteres Alkaloid, a-Homochelidonin, ßβ- und _γ-Homochelidonin, Sanguinarin und Protopin, Chelidonsäure und Chelidoxanthin, einen gelben Bitterstoff. Der Alkaloidgehalt ist zur Blüthezeit am schwächsten. Im Gebrauch ist noch das Extract.
[[Catégorie:Dioscoride]]