Khelidonion mega (Dioscoride)

De PlantUse Français
Aller à : navigation, rechercher
kissos
De Materia Medica (Dioscoride, 1er siècle)
khelidonion mikron


Texte grec de Wellmann

2.180.1 <χελιδόνιον μέγα>· οἱ δὲ ὀθόνναν καλοῦσιν, οἱ δὲ κρίνον. καυλὸν ἔχει πηχυαῖον ἢ καὶ μείζονα, ἰσχνόν, ἔχοντα παραφυάδας φύλλων μεστάς, ὁμοίων βατραχίῳ, τρυφερώτερα μέντοι τὰ τοῦ χελιδονίου καὶ ὑπόγλαυκα τὴν χρόαν, καὶ παρ' ἕκαστον φύλλον ἄνθος ὥσπερ τοῦ λευκοίου· χυλὸς δὲ κροκώδης, δριμύς, δηκτικὸς ποσῶς καὶ ὑπόπικρος καὶ δυσώδης· ῥίζα ἄνω- θεν μέν ἐστι μία, κάτωθεν δὲ πλείονες. καρπὸς δ' ὥσπερ τῆς κερατίτιδος μήκωνος λεπτός, μακρὸς ὡς κῶνος, ἐν ᾧ σπερ- μάτια μείζονα μήκωνος.

2.180.2 ταύτης ὁ χυλὸς μιγεὶς μέλιτι καὶ ἑψηθεὶς ἐν χαλκῷ <ἀγ- γείῳ> ἐπ' ἄνθρακος ἁρμόζει πρὸς ὀξυωπίαν· χυλίζεται δὲ καὶ ἡ ῥίζα καὶ τὰ φύλλα καὶ ὁ καρπὸς ἀρχομένου θέρους καὶ ξηραί- νεται ἐν σκιᾷ καὶ ἀναπλάσσεται. ἡ δὲ ῥίζα πινομένη σὺν ἀνήσσῳ καὶ οἴνῳ λευκῷ ἰκτερικοὺς θεραπεύει, καὶ ἕρπητας κατα- πλασσομένη σὺν οἴνῳ, καὶ ὀδονταλγίας δὲ παύει διαμασωμένη. δοκεῖ δὲ κατωνομάσθαι χελιδόνιον, ἐπειδήπερ ἅμα ταῖς χελι- δόσι <φαινομέναις> φύεται, ληγούσαις δὲ συμπαρακμάζει. τινὲς δὲ προσιστόρησαν ὅτι, ἐάν τις τυφλωθῇ τῶν τῆς χελιδόνος νεοσσῶν, αἱ μητέρες προσφέρουσαι τὴν πόαν ἰῶνται τὴν πήρω- σιν αὐτοῦ.

____________________

RV: χελιδόνιον μέγα· οἱ δὲ Παιονία, οἱ δὲ κραταιά, οἱ δὲ βραχύβιος, οἱ δὲ γλαύκιος, οἱ δὲ Πανδίο<νο>ς ῥίζα, οἱ δὲ Φιλομήλειον, οἱ δὲ ὀθόννιον, Ῥωμαῖοι φάβρου<μ>, οἱ δὲ πίου<μ> φάβρου<μ>, Γάλλοι θώναν, Αἰγύπτιοι μοθόθ, Δάκοι κρουστάνη.

Identifications proposées

  • Chelidonium majus (Beck)
  • (Aufmesser)
  • Chelidonium majus L., Schöllkraut (Berendes)
  • (García Valdés)
  • (Osbaldeston)

Traduction française

Traduction allemande de Berendes

211. Grosses Chelidonion. Chelidonium majus (Papaveraceae) - Schöllkraut

Das grosse Chelidonion [Einige nennen es Paionia 1), Andere Krataia 2), Aubios, Glaukios 3), die ganz göttliche Wurzel, Philomedeion 4), Othonion 5), die Römer Fabium, die Gallier Thona, die Aegypter Mothoth, die Dakier Kustane] entwickelt einen ellenhohen oder höheren dünnen Stengel, welcher reichbeblätterte Nebentriebe hat. Die Blätter sind denen des asiatischen Hahnenfusses ähnlich, die des Chelidonion sind jedoch weicher und bläulichglaufarben, bei jedem Blatte steht eine Blüthe wie die der Levkoje 6). Der Saft ist safranfarbig, scharf, beissend, etwas bitter und von schlechtem Geruch. Die Wurzel ist oben einfach, unten sind es mehrere 7). Die Frucht ist wie die des Hornmohns, zart, lang, wie ein Kegel, in ihr befinden sich die Samen, grösser als die des Mohns. Der mit Honig gemischte und in einem ehernen Geschirr über Kohlen gekochte Saft dient zur Schärfe des Gesichtes. Der Saft wird aus der Wurzel, aus den Blättern, aus dem Stengel und der Frucht im Anfange des Sommers gewonnen und im Schatten getrocknet und (in Pastillen) geformt. Die Wurzel mit Anis und Weisswein getrunken heilt die Gelbsucht und mit Wein als Umschlag Bläschenausschlag. Die Pflanze scheint den Namen Chelidonium 8) zu haben, weil sie zugleich mit dem Eintreffen der Schwalben blüht, mit dem Abzuge derselben welkt. Einige berichten, dass, wenn eine von den jungen Schwalben erblinde, die Mutter das Kraut herbeihole und den Schaden heile.

Commentaires de Berendes

1) Päonie. 2) Die Mächtige. 3) Glaucium luteum Scop. 4) Pflanze der Aphrodite. 5) Hängt wohl mit der im 213. Capitel beschriebenen Pflanze ____, Othonne, zusammen. 6) C. C. __ ___ ___. 7) Die Nebenwurzeln. 8) ____, Schwalbe. Chelidonium majus L. (Papaveraceae), Schöllkraut; eine in Griechenland seltene, in Italien häufige Pflanze, kommt auch im Norden auf Schutthaufen und an Hecken viel vor. Sie enthält nach E. Schmidt (Arch. d. Ph. 1901, S. 395 ff.) Chelerythrin, ein narkotisches, und Chelidonin, ein giftiges, bitteres Alkaloid, a-Homochelidonin, ß- und _-Homochelidonin, Sanguinarin und Protopin, Chelidonsäure und Chelidoxanthin, einen gelben Bitterstoff. Der Alkaloidgehalt ist zur Blüthezeit am schwächsten. Im Gebrauch ist noch das Extract.