Les témoins (cookies) nous aident à fournir nos services. En utilisant nos services, vous acceptez notre utilisation des témoins.

Kokkumêlea (Dioscoride)

oua
De Materia Medica (Dioscoride, 1er siècle)
komaros


Texte grec de Wellmann

1.121.1 <κοκκυμηλέα> δένδρον ἐστὶ γνώριμον, οὗ ὁ καρπὸς ἐδώδιμος, κακοστόμαχος, κοιλίας μαλακτικός· τῶν δὲ Συριακῶν καὶ μάλιστα τῶν ἐν Δαμασκῷ γεννωμένων ὁ καρπὸς ξηρανθεὶς εὐστόμαχος καὶ κοιλίας σταλτικός. τὸ δὲ ἀφέψημα τῶν φύλλων ἐν οἴνῳ σκευαζόμενον καὶ ἀναγαργαριζόμενον κιονίδα καὶ οὖλα καὶ παρίσθμια ῥευματιζόμενα στέλλει. τὰ δὲ αὐτὰ παρέχει καὶ ὁ τῶν ἀγρίων κοκκυμηλέων καρπὸς πέπειρος ξηρανθείς, ἑψη- θεὶς δὲ μετὰ ἑψήματος εὐστομαχώτερος καὶ σταλτικώτερος κοι- λίας γίνεται. τὸ δὲ κόμμι τῆς <κοκκυμηλέας> ἐστὶ κολλητικόν, λίθων θρυπτικὸν πινόμενον σὺν οἴνῳ, σὺν ὄξει δὲ ἐπιχριόμενον λειχῆνας τοὺς ἐπὶ παιδίων θεραπεύει.

Identifications proposées

  • Prunus domestica (Beck)
  • Prunus domestica (Aufmesser)
  • (Berendes)
  • Prunus domestica (García Valdés)

Traduction française

Traduction allemande de Berendes

174. Pflaumenbaum. Prunus insititia (Rosaceae) - Kriechen- oder Haferpflaume Prunus domestica (Rosaceae) - Zwetsche Prunus spinosa (Rosaceae) - Schlehe

Der Pflaumenbaum ist ein bekannter Baum, dessen Frucht essbar, dem Magen schlecht bekömmlich ist und den Bauch erweicht, die getrocknete Frucht der syrischen und besonders der in Damaskus wachsenden ist dem Magen sehr zuträglich und stellt den Durchfall. Die in Wein bereitete Abkochung der Blätter beseitigt als Gurgelwasser Affectionen des Zäpfchens, des Zahnfleisches und der Mandeln. Dasselbe bewirkt aber auch die reife getrocknete Frucht der wilden Pflaume; denn mit eingekochtem Most gesotten wird sie dem Magen wohlthuender und den Durchfall mehr hemmend. Das Gummi des Pflaumenbaumes hat die Eigenschaft, zu verkleben und, mit Wein genommen, den Stein zu zertrümmern. Mit Essig aber eingerieben heilt es die Flechte bei den Kindern.

Commentaires de Berendes

Theophrast (Hist. pl. IV 2, 10) redet eigentlich nur von einer Pflaumenart, κοκκυμηλέα; sie beginnt im Mai (mense Pyanepsione, im Monat des Apollofestes) zu blühen; die Frucht ist der Mispel etwas ähnlich, hat einen runden Kern, der Saft ist wässerig (Hist. pl. I 12, 1). Plinius XV 41 kennt eine grosse Zahl Arten (ingens turba prunorum); von der Damascener sagt er, dass sie schon längst in Italien einheimisch sei. Er spricht vom Einmachen und Mussbereiten der Pflaumen, vom Veredeln durch Pfropfen auf Mandel- und Apfelbäume (Mandel- und Apfelpflaumen).

D. hat offenbar drei Arten; die erste ist Prunus insititia L. (Rosaceae-Prunoideae), die Kriechen oder Hafer pflaume mit ihren Abarten, Mirabellen, Reineclauden und ähnlichen rundfrüchtigen Pflaumen, dann die aus dem Morgenlande stammende mit länglichem Kern, Prunus domestica L., unsere eigentliche Zwetsche, und als dritte die ἀγρικοκκυμηλέα welche Theophrast (Hist. pl. III 6, 4) σποδιάς ὥσπερ ἀγρία κοκκυμηλέα (Spodias, gleichsam eine wilde Pflaume), und Plinius Prunus silvestris nennt, unsere Schlehe, Pr. spinosa L. Diese ist jedenfalls auch das προῦμνον Galen's (De simpl. fac. VII 35); er lobt übrigens neben der Damascener auch die spanische Pflaume.