Ephêmeron (Dioscoride)

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Kolkhikon
De Materia Medica (Dioscoride, 1er siècle)
helxinê 2


Texte grec de Wellmann

4.84.1 <ἐφήμερον>· ἄλλοι δὲ ἶριν ἀγρίαν. τὰ φύλλα καὶ <τὸν> καυλὸν ὅμοια ἔχει κρίνῳ, λεπτότερα δέ, ἄνθη λευκά, μικρά, καρ- πὸν δὲ μαλακόν. ῥίζα δὲ ὕπεστι δακτύλου τὸ πάχος μία, μακρά, στυπτική, εὐώδης· φύεται ἐν δρυμοῖς καὶ παλισκίοις <τόποις>. τούτου ἡ μὲν ῥίζα ὀδονταλγίας ἐστὶ φάρμακον διακλυζο- μένη, τὰ δὲ φύλλα ἐν οἴνῳ ἑψηθέντα καὶ καταπλασθέντα οἰδή- ματα καὶ φύματα διαφορεῖ μήπω πύον ἔχοντα.

Identifications proposées

Traduction française

Traduction allemande de Berendes

85. Ephemeron. Convallaria verticillata (Liliaceae) Convallaria multiflora (Liliaceae) - Vielblüthige Maiblume

Das Ephemeron - Einige nennen es wilde Iris - hat Blätter und Stengel wie die Lilie, aber zarter, weisse kleine Blüthen und eine weiche Frucht. Die Wurzel darunter ist fingerdick, lang, adstringirend und wohlriechend. Es wächst in Wäldern und an schattigen Plätzen. Seine Wurzel ist im Mundspülwasser ein Mittel gegen Zahnschmerzen. Die Blätter, in Wein gekocht und umgeschlagen, vertheilen Oedeme und Geschwülste, welche noch keine Flüssigkeit [1] enthalten.

  1. Eiter; Galen (De simpl. fac. VI p. 880) sagt darüber πρὶν ἐκπυῆσαι, vor der Vereiterung.

Commentaires de Berendes

Die älteren Botaniker weichen in der Bestimmung der Pflanze sehr von einander ab; Sprengel bezieht sie auf Convallaria verticillata L. (Liliaceae-Asparagoideae), Fraas auf Conv. multiflora L., Vielblüthige Maiblume; sie kommt in Griechenland nicht vor, ist aber gleichfalls als Sigillo di Salomone oder di S. Maria in Italien sehr verbreitet.