Agalokhon (Dioscoride)

De PlantUse Français
Aller à : navigation, rechercher
bruon
De Materia Medica (Dioscoride, 1er siècle)
naskaphthon


Texte grec de Wellmann

1.22.1 <ἀγάλοχον> ξύλον ἐστὶ φερόμενον ἐκ τῆς Ἰνδίας καὶ Ἀραβίας, ἐοικὸς θυίας, ἐστιγμένον, εὐῶδες, παραστῦφον ἐν τῇ γεύσει μετὰ ποσῆς πικρίας, φλοιὸν ἔχον δερματώδη καὶ ὑπο- ποίκιλον. ποιεῖ δὲ διαμασώμενον καὶ διακλυζόμενον τὸ ἀφέψημα πρὸς εὐωδίαν στόματος, καὶ διάπασμα δὲ ὅλου τοῦ σώματός ἐστι, καὶ θυμιᾶται δὲ ἀντὶ λιβανωτοῦ. ἡ δὲ ῥίζα αὐτοῦ ὁλκὴ δραχ- μῆς <μιᾶς> πινομένη στομάχου πλάδον καὶ ἀτονίαν καὶ καύσωνα παρηγορεῖ, τοῖς τε ἀλγοῦσι πλευρὸν καὶ ἧπαρ ἢ δυσεντερικοῖς ἢ στροφουμένοις ἀρήγει πινομένη μεθ' ὕδατος.

Identifications proposées

  • Aquilaria agallocha (Beck)
  • (Aufmesser)
  • Aquilaria agallocha (Berendes)
  • (García Valdés)
  • (Osbaldeston)
  • Agallochum (Ruel, 1552)

Traduction française

Traduction allemande de Berendes

21. Agallochon. Aloëholz

Das Agallochon ist ein aus Indien und Arabien hergebrachtes Holz, ähnlich dem Thuja-Holze gesprenkelt, wohlriechend, beim Kosten etwas zusammenziehend zugleich mit einer gewissen Bitterkeit, mit lederartiger und gefleckter Rinde. Es dient zerkaut und in der Abkochung als Spülwasser zum Wohlgeruch des Mundes, auch ist es ein Parfüm (Streupulver) für den ganzen Körper. Es wird statt des Weihrauchs zum Räuchern benutzt. Die Wurzel davon zu 1 Drachme genommen lindert die Schlaffheit, Schwäche und Hitze des Magens. Denjenigen, welche all Seiten- und Leberschmerzen, welche an Dysenterie oder Leibschneiden leiden, hilft es mit Wasser getrunken.

Commentaires de Berendes

ajouter le début

[51] Die aromatischen Stoffe, denen das Aquilariaholz seine Anwendung verdankt, sind das Product einer Altersdegeneration. Sie treten zunächst als allgemeiner Zellinhalt auf und führen endlich zur Zerstörung der Zellmembranen und damit der Holzsubstanz.

Das Holz von Aquilaria Agallocha Roxb. (aus den Royal Botan. Gard. in Kew) ist dunkel zimmtbraun, ziemlich hart, nicht schwer, gut spaltbar, geruchlos, beim Verbrennen eigenartig schwach riechend. Am Querschnitte sind Gefässe und Markstrahlen selbst unter der Lupe schwer zu unterscheiden, dagegen sieht man deutlich eine tangentiale Strichelung von dunklen zarten Linien, der Ausdruck der Phloëmbündel, die im im älteren Holze stark in die Quere gestreckt sind. Ihr Parenchym ist so dicht mit brauner Inhaltsmasse erfüllt, dass die Pbloëmstränge, unter Wasser gesehen, als compacte Masse erscheinen, aua welcher die gelben Bastfasern hervorglänzen. Denselben Inbalt führen auch die Markstrahlen und stellenweise auch die trachealen Elemente. Die Gefässe sind isolirt oder zu wenigen gruppirt. Parenchym kommt ausser den Pbloëmsträngen wenig vor. Die Fasern sind breit, mässig verdickt, mit winzigen, aber deutlich behuften Tüpfeln besetzt.

Die in allen Nüancen braune, bernsteingelbe bis beinahe schwarze Inbaltsmasse aller Zellen ist unlöslich in Wasser, Alkohol und Aether, löslich in Alkalien, vollständiger in Chloralhydrat. Auf Gerbstoff reagirt sie nur schwach.

Nach Dymock zeigen die besten Stücke des Holzes, die in Wasser untersinken, zahlreicbe mit Harz erfüllte Höhlungen. Gekaut wird das Holz zwischen den Zähnen weich, es schmeckt bitter und aromatisch. Angezündet verbreitet es einen angenehmen Geruch, während das falsche Aloëholz wie verbrannter Kautscbuk riecht.

Das zweite, nach der Häufigkeit seines Vorkommens zu schliessen, dem ächten wohl für gleichwerthig erachtete Aloëholz ist viel härter und hat einen von Aquilaria ganz verschiedenen Bau.