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Gongulê (Dioscoride)

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|nomcourtprécédent=thermos
|titrepagesuivante=bounias (Dioscoride)
|nomcourtsuivant=bouniasbounia
}}
134. Weisse Rübe. Brassica rapa (Cruciferae) - Weisse Rübe
[Die cultivirte weisse Rübe; Einige nennen sie Gongylis, Andere Golgosion, die Römer Rapa.] Die gekochte Wurzel der weissen Rübe ist nahrhaft, erzeugt Blähungen, bildet schwammiges Fleisch und reizt zum Liebesgenuss. Die Abkochung derselben dient als Bähung, bei Podagra und bei Frostbeulen, auch sie selbst, fein gestossen, hilft als Umschlag. Wenn man die Wurzel aushöhlt und darin Rosenwachssalbe in heisser Asche schmilzt, so hilft es gegen geschwürige Frostbeulen. Werden die Sprossen derselben gekocht und gegessen, so wirken sie harntreibend. Die Samen eignen sich als Zusatz zu Gegengiften und zu schmerzlindernden Mitteln gegen den Biss giftiger Thiere. Ihr Genuss hilft auch gegen tödtliche Gifte; auch sie reizen zum Liebesgenuss. Mit Salz eingemacht verliert sie 1) <ref>Mit Bezug auf Capitel 136 die Wurzel.</ref> als Speise an Nährwerth; den Appetit regt sie wieder an. <references/>
135. Wilde weisse Rübe. Bunias erucago (Cruciferae) - Bergkohl
Die wilde Weissrübe wächst auf den Aeckern, ein ellenlanger Strauch, vielverzweigt, an der Spitze glatt 1<ref>Im Texte heisst es: ἐξ ἄκρου [λεῖος], nach Sprengel in cacumine (glaber), em besserer Sinn resultirt jedenfalls, wenn man ἄκρου auf die Wurzel bezieht, aus deren Spitze der krautige Stengel emporschiesst. Das Wort „glatt", λεῖος, fehlt allein im Cod. N., Sprengel hat es als überflüssig in Klammern gesetzt.</ref>, er hat glatte, fingerbreite oder noch grössere Blätter und die Frucht in knospenartigen Schoten. Wenn die Fruchthüllen geöffnet sind, ist inwendig eine andere kopfförmige Schote<ref>Damit meint D. wohl die flügelartig ausgebreitete feine Haut, welche den Samen umgibt.</ref>, in welcher schwarze, beim Durchbrechen innen weisse Samen sich befinden. Sie werden den Pomaden für das Gesicht und andere Hauttheile zugemischt, welche aus dem Bohnen-, Weizen- und Linsenmehle gemacht werden. <references/>
== Commentaires de Berendes ==
134. 1) Mit Bezug auf Capitel 136 die Wurzel. ''Brassica Rapa '' L. (Cruciferae), Weisse Rübe.
135. 1) Im Texte heisst es: ____ [____], nach Sprengel in cacumine (glaber), em besserer Sinn resultirt jedenfalls, wenn man ____ auf die Wurzel bezieht, aus deren Spitze der krautige Stengel emporschiesst. Das Wort „glatt", ____, fehlt allein im Cod. N., Sprengel hat es als überflüssig in Klammern gesetzt. 2) Damit meint D. wohl die flügelartig ausgebreitete feine Haut, welche den Samen umgibt. ''Bunias Erucago '' L. (Cruciferae), Bergkohl (nach Fraas)
[[Catégorie:Dioscoride]]
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