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Rhodon (Dioscoride)

2 379 octets ajoutés, 26 mars 2021 à 20:31
Commentaires de Berendes
== Commentaires de Berendes ==
130. 1) Unguis, der spitze Theil der Blütenblätter — von letzteren ist nur die Rede — mit dem sie auf dem Blüthenboden oder dem Kelche angeheftet sind. 2) ______, die Parthie vom Brustknorpel bis zum Schambein. 3) eigentlich blühend, jugendlich frisch. 4) Der Blüthenboden mit Staubfäden und Pistill. 5) Der Fruchtknoten. 6) Nicht gefüllten. Die Rose, welche wir noch jetzt die Königin der Blumen nennen, spielt bis ins tiefste Alterthum in Dichtung und Prosa eine grosse Rolle. Ohne das Gebiet der Mythe zu betreten, sei nur erwähnt, dass man glaubte, die Rose sei ursprünglich nur rein weiss gewesen; die griechischen Dichter sagen, das Blut des Cupido oder das der Venus aus einer Verletzung am Fusse sei auf sie getröpfelt und habe ihr die rothe Farbe und den Wohlgeruch verliehen. Theophrast (Hist. pl. 6, 4) und Plinius XXI 15 unterscheiden viele Sorten und zwar nach der Zahl, Rauheit, Glätte, Farbe und dem Geruch der Blumenblätter; auffallender Weise wurde die Rose nicht zu Kränzen u. dgl. verwandt. Die berühmtesten waren die zu Präneste und in Campanien; die milesische hat die feurigste Farbe, aber nicht über zehn Blumenblätter; die Zahl der letzteren steigt so sehr, dass eine Art die hundertblätterige, Centifolia, genannt wird. Die zu Kyrene wachsende Rose riecht am besten, überhaupt haben die mit rauhem Kelch versehenen (Moosrosen?) den feinsten Geruch (Plinius).
Die Rose bei D. ist die rothe Centifolie, Rosa centifolia L., und Rosa gallica (R. pumila) L. (Rosaeeae), die Zuckerrose, da die weissen Nägel abgeschnitten werden sollen. Beide werden auch als Gartenrosen bezeichnet, doch wächst die letztere nach Fraas in Griechenland und Italien auch wild. Die goldgelbe (_____) ist R. lutea Miller, die in Hecken und Büschen zuweilen verwildert vorkommt; sie hat sehr dornige Zweige, dunkelgrüne, krause Blättchen, einfache, goldgelbe Blüthen mit widrigem Geruch und eine den Beeren von Sorbus sehr ahnliche Frucht. In den Gärten Aegyptens wird sie häufig gezogen. Die niedrige wilde Art ist R. arvensis Hudson.
Die letzte Bemerkung im Texte bezieht sich wohl hauptsächlich auf die Verwendung zu Einfriedigungen, wozu sich die wilden Arten wegen ihrer starken, abstehenden Dornen besonders eignen.
Die pharmaceutische Technik bei der Saftbereitung ist höchst primitiv; weitläufiger spricht sich Plinius XXI 121 aus.
[[Catégorie:Dioscoride]]
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