== Traduction allemande de Berendes ==
53 (60). Massiliensisches Seseli. Seseli tortuosum (Umbelliferae) - Gewundener Sesel
Das massiliensische Seseli [Einige nennen es Sphagnon] hat Blätter wie der Fenchel, aber dicker, und einen kräftigeren Stengel; ferner hat er, eine Dolde wie der Dill, in der ein länglicher, kantiger, wenn er rasch gegessen wird, scharfer Same sitzt. Die Wurzel ist lang, wohlriechend. Wurzel und Same haben erwärmende Kraft. Getrunken heilen sie Harnzwang und Ortho- pnöe. Sie helfen bei Gebärmutterkrämpfen und Epilepsie, treiben die Katamenien und den Embryo aus, wirken gegen alle innerlichen Leiden und bessern chronischen Husten. Der Same mit Wein getrunken befördert die Verdauung und heilt Leibschneiden. Erfolgreich wirkt er bei Wechselfieber und gegen Frost auf Reisen wird er mit Pfeffer und Wein getrunken. Er wird auch den Ziegen und dem übrigen Vieh als Trank gegeben zur Beschleunigung der Geburt.
54 (61). Aethiopisches Seseli. Bupleurum fruticosum (Umbelliferae) - Strauchiges Hasenohr
Das als äthiopisches bezeichnete Seseli [die Aegypter nennen es Kyonos phrike] hat epheuähnliche Blätter, aber kleiner und auch länglich, dem Geissblatt ähnelnd. Es ist ein grosser Strauch mit zwei Ellen langen rankenartigen Aesten, an denen eine Spanne lange Zweige sitzen mit Köpfchen wie beim Dill. Der Same ist fest wie Weizen, schwarz, bitter, schärfer aber und wohlriechender als beim massiliensischen, sehr angenehm. Es hat dieselben Wirkungen.
55 (62). Peleponnesisches Seseli.
Das im Peloponnes wachsende Seseli hat Blätter ähnlich denen des Schierlings, aber breiter und dicker, einen grösseren Stengel als das massiliensische, etwa wie Steckenkraut, mit einer breiten Dolde an der Spitze; darin sitzt der ziemlich breite, wohlriechende und sehr fleischige Same. Es hat aber dieselbe Kraft und wächst an rauhen, feuchten und hügeligen Stellen. Auch am Ida kommt es vor.
== Commentaires de Berendes ==