== Traduction allemande de Berendes ==
134. Weisse Rübe. Brassica rapa (Cruciferae) - Weisse Rübe
[Die cultivirte weisse Rübe; Einige nennen sie Gongylis, Andere Golgosion, die Römer Rapa.] Die gekochte Wurzel der weissen Rübe ist nahrhaft, erzeugt Blähungen, bildet schwammiges Fleisch und reizt zum Liebesgenuss. Die Abkochung derselben dient als Bähung, bei Podagra und bei Frostbeulen, auch sie selbst, fein gestossen, hilft als Umschlag. Wenn man die Wurzel aushöhlt und darin Rosenwachssalbe in heisser Asche schmilzt, so hilft es gegen geschwürige Frostbeulen. Werden die Sprossen derselben gekocht und gegessen, so wirken sie harntreibend. Die Samen eignen sich als Zusatz zu Gegengiften und zu schmerzlindernden Mitteln gegen den Biss giftiger Thiere. Ihr Genuss hilft auch gegen tödtliche Gifte; auch sie reizen zum Liebesgenuss. Mit Salz eingemacht verliert sie als Speise an Nährwerth; den Appetit regt sie wieder an.
135. Wilde weisse Rübe. Bunias erucago (Cruciferae) - Bergkohl
Die wilde Weissrübe wächst auf den Aeckern, ein ellenlanger Strauch, vielverzweigt, an der Spitze glatt, er hat glatte, fingerbreite oder noch grössere Blätter und die Frucht in knospenartigen Schoten. Wenn die Fruchthüllen geöffnet sind, ist inwendig eine andere kopfförmige Schote, in welcher schwarze, beim Durchbrechen innen weisse Samen sich befinden. Sie werden den Pomaden für das Gesicht und andere Hauttheile zugemischt, welche aus dem Bohnen-, Weizen- und Linsenmehle gemacht werden.
== Commentaires de Berendes ==