Smurnion (Dioscoride)
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Sommaire
Texte grec de Wellmann
3.68.1 <σμύρνιον>, ὅπερ ἐν Κιλικίᾳ πετροσέλινον καλοῦσι, γεννώμενον πλεῖστον ἐν τῷ λεγομένῳ Ἀμανῷ ὄρει. καὶ τοῦτο καυλὸν μὲν ἔχει ὅμοιον σελίνῳ, παραφυάδας ἔχοντα πολλάς, φύλλα δὲ πλατύτερα – τὰ δὲ πρὸς τὴν γῆν καὶ ὑποπερικλᾶται – ὑπολίπαρα καὶ ῥωμαλέα καὶ εὐώδη σὺν δριμύτητι, φαρμακώδη τε καὶ ὑπομηλίζοντα τῇ χρόᾳ· σκιάδιον δὲ ἐπὶ τῷ καυλῷ ἀνη- θοειδές, σπέρμα στρογγύλον, ὅμοιον τῷ τῆς κράμβης, μέλαν, δριμὺ γευομένῳ, <ὄζον> σμύρνης, ἓν ἀνθ' ἑνὸς ποιοῦν· ἡ δὲ ῥίζα δριμεῖα, εὐώδης, ἁπαλή, πολύχυλος, δάκνουσα τὴν φάρυγγα, φλοιὸν ἔχουσα ἔξωθεν μὲν μέλανα, ἔνδοθεν δὲ χλωρὸν ἢ ὑπό- λευκον. φύεται δὲ ἐν πετρώδεσι τόποις καὶ γεωλόφοις.
3.68.2 δύναμιν δὲ ἔχει ἡ ῥίζα καὶ ἡ πόα καὶ ὁ καρπὸς θερμαν- τικήν· λαχανεύεται δὲ καὶ εἰς τὰς ἁλμαίας τὰ φύλλα κοιλίαν τε ἵστησιν. ἡ δὲ ῥίζα πινομένη ἁρμόζει ἑρπετοδήκτοις· πραΰνει δὲ καὶ βῆχας καὶ ὀρθοπνοίας καὶ δυσουρίας ἰᾶται· καταπλασσομένη δὲ τὰ πρόσφατα οἰδήματα καὶ φλεγμονὰς καὶ σκληρίας διαφορεῖ τραύματά τε ἄχρι ἀπουλώσεως ἄγει, ξυσθεῖσα δὲ καὶ προστεθεῖσα ἐξαμβλώσκει. καὶ τὸ σπέρμα δὲ αὐτοῦ πρὸς νεφροὺς καὶ σπλῆνα καὶ κύστιν ἁρμόζει· ἄγει δὲ καὶ δεύτερα καὶ ἔμμηνα, πρός τε ἰσχιάδας μετ' οἴνου πινόμενον ἁρμόζει καὶ στομάχου ἐμπνευ- ματώσεις πραΰνει. ἔστι δὲ καὶ ἱδρωτοποιόν, ἐρευκτικόν, πινό- μενον ἰδίως πρὸς ὕδρωπας καὶ περιόδους.
Identifications proposées
- Smyrnium perfoliatum (Beck)
- (Aufmesser)
- (Berendes)
- (García Valdés)
- Nom accepté : Smyrnium perfoliatum
Traduction française
Traduction allemande de Berendes
72 (79). Smyrnion. Smyrnium perfoliatum (Umbelliferae) - Kleiner Pferdeseppich
Das Smyrnion, welches man in Kilikien Petroselinon nennt, wächst am meisten an dem Amanos genannten Berge. Auch dieses hat einen der Sellerie ähnlichen Stengel mit vielen Nebenzweigen; die Blätter sind breiter, zur Erde gebogen, etwas fettglänzend, kräftig, mit einer gewissen Schärfe wohlriechend, arzneikräftig und von schwach gelber Farbe. Die Dolde am Ende des Stengels ist wie beim Dill. Der Same ist rund, ähnlich dem des Kohls, schwarz, scharf, beim Kosten wie Myrrhe schmeckend, so dass das eine wie das andere wirkt. Die Wurzel ist scharf, wohlriechend, weich, saftig, den Gaumen reizend, sie hat eine aussen schwarze, innen aber grüne oder weissliche Rinde. Es wächst an felsigen, hügeligen, trockenen Stellen und in öde liegenden Winkeln. Die Wurzel, das Kraut und die Frucht haben erwärmende Kraft. Die Blätter werden als Gemüse in Salzlake eingemacht, sie stellen den Durchfall. Die Wurzel ist getrunken ein gutes Mittel gegen Schlangenbisse, sie besänftigt auch Husten und Orthopnöe und heilt Harnverhaltung. Als Kataplasma vertheilt sie frische Oedeme-, Geschwülste und Verhärtungen und bringt Wunden zur Vernarbung. Gekocht und im Zäpfchen eingelegt verursacht sie Fehlgeburt. Der Same ist ein gutes Mittel bei Nieren-, Milz- und Blasenleiden; er befördert auch die Menstruation und die Nachgeburt. Mit Wein getrunken hilft er bei Ischias und lindert Aufblähen des Magens. Ferner ruft er Schweiss und Aufstossen hervor. Ganz besonders wird er gegen Wassersucht und periodische Fieber getrunken.
Commentaires de Berendes
Smyrnium perfoliatum L., Kleiner Pferdseppich, eine in Griechenland auf höheren Gebirgen und in schattigen Felsschluchten nicht seltene Pflanze. Sie unterscheidet sich von der vorigen durch den niedrigeren, nach oben fast geflügelt-eckigen Stengel, die Blätter sind dort unzertheilt, herz-eiförmig, kerbig-gezähnelt, umfassend und scheinen wegen der übereinander liegenden Lappen wie durchwachsen, sie sind myrrhenartig wohlriechend, die Dolden sind ohne Hüllen. Sprengel nennt sie Smyrnium Dioscoridis.