Akinos (Dioscoride)
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Sommaire
Texte grec de Wellmann
3.43.1.1 <ἄκινος> ἢ ἄκονος· πόα ἐστὶ λεπτόκαρφος, στεφανωμα- τική, παραπλήσιος ὠκίμῳ, δασυτέρα δὲ καὶ εὐώδης· παρ' ἐνίοις δὲ καὶ κηπεύεται. ἵστησι δὲ κοιλίαν καὶ ἔμμηνα πινομένη φύγεθλά τε καὶ ἐρυσιπέλατα καταπλασσομένη θεραπεύει.
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RV: ἄκινος· Ῥωμαῖοι ὠκιμάστρουμ.
Identifications proposées
- Acinos pilosum ou Thymus acinos (Beck)
- (Aufmesser)
- (Berendes)
- (García Valdés)
- Clinopodium acinos
Traduction française
Traduction allemande de Berendes
43 (50). Akinos. Thymos acinos (Labiatae) - Kleiner Thymian, Basilienthymian
Der Akinos oder Akonos [Einige nennen ihn wildes Basilikum, die Römer Ocimastrum] ist eine Krautpflanze mit zarten Zweigen, zu Kränzen gebräuchlich, dem Basilikum ähnlich, aber rauher und wohlriechend. Von Einigen wird er auch in den Gärten gezogen. Getrunken hemmt er den Durchfall und die Menstruation. Als Kataplasma heilt er Drüsenverhärtungen an der Scham und unter den Achseln und roseartige Entzündungen.
Commentaires de Berendes
Thymus Acinos L. (Labiatae), Kleiner Thymian, Basilienthymian.
Theophrast hat die Pflanze nicht. Plinius XXI 174 sagt, sie werde in Aegypten als Kranz- und Speisepflanze gezogen, sie sei ein Basilicum, wenn sie nicht rauhere Blätter und Wohlgeruch hätte. Sprengel zieht, weil Thymus Acinos in ganz Europa gemein und — wie er unrichtig meint — nicht wohlriechend sei, denn sie ist sehr gewürzhaft, Ocimum pilosum Willd. hierher. Stark aromatisch ist die an den Vor¬ alpen und Alpen vorkommende Art, sie wird als Acinos alpinus Mönch bezeichnet.
Thymus Acinos war früher als Herba Clinopodii silvestris vel Ocymi silv., Steinpolei, gebräuchlich.