Thêlupteris (Dioscoride)
Texte grec de Wellmann
4.185.1 <θηλυπτερίς>· οἱ δὲ νυμφαίαν πτέριν ὀνομάζουσι. τὰ μὲν φύλλα πτέριδι ὅμοια, οὐ μονόμοσχα δὲ ὡς τὰ ἐκείνης, ἀλλὰ πολλὰς ἔχοντα ἀποφύσεις καὶ ὑψηλοτέρας· ῥίζαι δ' ὕπεισι πλάγιαι, μακραί, πλείους ὑπόξανθοι ἐν τῷ μέλανι, τινὲς δ' ἐρυθραί. καὶ αὗται δὲ σὺν μέλιτι ἐν ἐκλεικτῷ πλατεῖαν ἕλμιν ἐξ- άγουσι, σὺν οἴνῳ δὲ πινόμεναι δραχμῶν τριῶν πλῆθος στρογ- γύλην ἐκτινάσσουσιν ἕλμιν· γυναιξὶ δὲ δοθεῖσαι ἀσυλλημψίαν ποιοῦσι, κἂν ἔγκυος δὲ λάβῃ, ἐκτιτρώσκει. ξηραὶ δὲ καὶ ἐπὶ τῶν δυσαλθῶν καὶ καθύγρων ἑλκῶν ἐπιπάσσονται, λόφους τε ὑποζυγίων ἰῶνται. τὰ δὲ φύλλα αὐτῆς ἀρτίβλαστα λαχανευ- θέντα ἑφθὰ καὶ βρωθέντα κοιλίαν μαλάσσει.
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RV: θηλυπτερίς· οἱ δὲ νυμφαίαν πτέριν ὀνομάζουσιν, Ῥωμαῖοι λίγγουα κερβίνα.
πτέρις ἑτέρα· οἱ δὲ νυμφαίαν πτέριν, οἱ δὲ καὶ ταύτην θηλυπτερίδα ὀνομάζουσιν.
Identifications proposées
- Pteris aquilina (Beck)
- (Aufmesser)
- (Berendes)
- (García Valdés)
- Pteridium aquilinum (Amigues)
Traduction française
administrées à des femmes, elle les empêche de concevoir, et si c'est une femme enceinte qui les prend, elle avorte. (trad. Suzanne Amigues)
Traduction allemande de Berendes
184 (187). Saumfarn. Pteris aquilina (Polypodiaceae) - Saumfarn
Thelypteris [1] - Einige nennen sie Nymphaia Pteris [die Römer Lingua cervina [2]] - hat dem gemeinen Wurmfarn ähnliche Blätter die [aber nicht aus einem Spross wie bei jenem kommen, sondern] viele und höhere Schüsse haben. Die Wurzeln sind gross, breit, gelblich-schwarz, einige auch roth. Auch diese, im Leckmittel mit Honig genommen, treiben den Bandwurm aus; in der Menge von 3 Drachmen mit Wein genommen tödten sie auch die runden Eingeweidewürmer. Wenn sie den Frauen gegeben werden, verhindern sie die Empfängniss, wenn sie eine Schwangere nimmt, macht sie eine Fehlgeburt. Trocken werden sie auf schwer heilende und sehr feuchte Geschwüre gestreut. Sie heilen auch den Nacken der Zugthiere; die ganz jungen Blittter werden wie Gemüse gekocht und gegessen, sie erweichen den Bauch.
Commentaires de Berendes
Pteris aquilina L. (Polypodiaceae), Saumfarn oder Adlerfarn (die Gefässbündel im Rhizom stehen so, dass sie den Umrissen eines Adlers in etwa gleichen), in Griechenland der häufigste.
Theophrast (Hist. pl. IX 18, 8) sagt: „Thelypteris unterscheidet sich von Pteris durch das einfache Blatt und die grosse schwarze Wurzel." Plinius XXVII 78 unterscheidet nicht ganz wie D., die Pteris treibt nach ihm aus einer Wurzel mehrere Pflanzen, Thelypteris steht einzeln, ist nicht buschig, aber kürzer, weicher und dichter; die Blätter haben über der Wurzel eine Rinne.
Das Rhizom kommt als Verwechselung von Filix mas vor.