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Der letzte Satz kann wohl mit Sicherheit als ein Anhängsel von fremder Hand betrachtet werden, da D. auch selbst später angibt, dass das Sagapen aus einer Ferula-Art in Medien gewonnen wird. Plinius XIII 124 sagt allerdings auch, dass der Stengel beim Einschneiden einen milchigen Saft abgibt, aber von Sagapen spricht er nicht. Ferula communis L. (Umbelliferae), Gemeines Steckenkraut. Der Stengel wurde wegen seiner Leichtigkeit zu Stäben gebraucht. Nach Sibthorp ist die Pflanze in Griechenland selten, aber stets gesellschaftlich auf felsigen Hügeln mit tief ausgefüllten Spalten. Sie hat eine starke Wurzel, einen bis über 2 m hohen markigen, nach oben ästigen und dort nur Scheiden tragenden Stengel, grosse, hellgrüne, aber matte, vielfach-fiederschnittige Blätter mit linealen, schlaffen Abschnitten und sitzende, endständige, von mehreren gestielten, unfruchtbaren wirtelig umgebene Dolden. Sie war dem Pan heilig.
[[Catégorie:Dioscoride]]