Kromuon (Dioscoride)

De PlantUse Français
Aller à : navigation, rechercher
ampeloprason
De Materia Medica (Dioscoride, 1er siècle)
skordon


Texte grec de Wellmann

2.151.1 <κρόμυον>· δριμύτερον τὸ μακρὸν τοῦ στρογγύλου καὶ τὸ ξανθὸν τοῦ λευκοῦ καὶ τὸ ξηρὸν τοῦ χλωροῦ καὶ τὸ ὠμὸν τοῦ ὀπτοῦ καὶ ταριχηροῦ. ἔστι δὲ ἅπαντα δηκτικὰ καὶ πνευ- ματωτικά, ὀρέξεως ἐκκλητικά, λεπτυντικά, διψώδη, ἀσώδη, ἀπο- καθαρτικά, εὐκοίλια, ἀναστομωτικὰ ἐκκρίσεων τῶν τε ἄλλων καὶ αἱμορροίδων, ἀντὶ βαλάνου δὲ προστίθεται λεπισθέντα καὶ εἰς ἔλαιον ἐμβληθέντα. ὁ δὲ χυλὸς ἐγχριόμενος σὺν μέλιτι βοηθεῖ ἀμβλυωπίαις, ἀργέμοις, νεφελίοις καὶ ἀρχομένοις ὑπο- χεῖσθαι καὶ συναγχικοῖς διαχρισθείς· κινεῖ καὶ καταμήνια, ἔγ- χυτός τε διὰ ῥινὸς καθαρτικὸς κεφαλῆς, κυνοδήκτοις τε κατά-

2.151.2 πλασμα μεθ' ἁλὸς καὶ πηγάνου καὶ μέλιτος. σὺν ὄξει δὲ ἐν ἡλίῳ καταχρισθεὶς ἀλφοὺς ἰᾶται, μετ' ἴσου δὲ σποδίου ψωρο- φθαλμίας παύει, καὶ ἰόνθους σὺν ἁλσὶ στέλλει. σὺν ὀρνιθείῳ δὲ στέατι πρὸς ἐκτρίμματα ὑποδημάτων χρήσιμος καὶ πρὸς δυσηκοίαν καὶ συριγμοὺς καὶ πυορροοῦντα ὦτα ὁ χυλὸς καὶ ὕδατος <ἐν>απολήμψεις, καὶ πρὸς ἀλωπεκίας παρατριβόμενος· τάχιον γὰρ ἁλκυονίου προκαλεῖται τρίχας· ἔστι δὲ καὶ κεφαλ- αλγές. πλείονα δὲ βρωθέντα ἐν νόσοις ληθάργους ποιεῖ, ἑψη- θέντα δὲ οὐρητικώτερα γίνεται.

____________________

RV: κρόμυον· οἱ δὲ πολύειδος, προφῆται καλαβῶτις, Ῥωμαῖοι κήπαμ.

Identifications proposées

  • Allium cepa (Beck)
  • (Aufmesser)
  • (Berendes)
  • (García Valdés)
  • (Osbaldeston)

Traduction française

Traduction allemande de Berendes

180. Zwiebeln. Allium cepa (Liliaceae) - Gemeine Zwiebel, Küchenzwiebel

Die Zwiebel [die Einen nennen sie Polyeidos, die Propheten Kalabotis, die Römer Cepa], die lange ist schärfer als die runde, die gelbe mehr als die weisse, die trockene mehr als die graue, und die rohe mehr als die gekochte und die eingemachte. Sämmtlich sind sie aber beissend und blähend, sie reizen den Appetit, verdünnen, erregen Durst, verursachen bei Magenüberfüllung Ekel, reinigen, sind gut für den Bauch, eröffnen den Weg zur Ausscheidung der übrigen Auswurfstoffe und für die Hämorrhoiden. Abgehäutet und in Oel getaucht werden sie als Zäpfchen eingelegt. Der Saft mit Honig eingesalbt hilft gegen Stumpfsichtigkeit, gegen Flimmern [1], auch gegen entstehende Flecken [2] auf den Augen und eingestrichen gegen Entzündung der Schlundmuskeln. Er befördert und treibt die Menstruation, eingespritzt reinigt er durch die Nase den Kopf. Bei Hundsbiss hilft er als Umschlag mit Salz, Raute und Honig. Mit Essig in der Sonne eingerieben entfernt er weisse Flecken. Mit gleichviel Spodium [3] heilt er Augenkrätze und mit Salz Finnen. Mit Hühnerfett wird er gegen Druck der Sandalen gebraucht, auch gegen Bauchfluss, Schwerhörigkeit, Ohrenklingen und eiterflüssige Ohren; er dient gegen Anhalten der Feuchtigkeit (des Wassers) in den Ohren und eingerieben gegen Fuchskrankheit, denn rascher als Alkyonium [4] ruft er Haare hervor. Im Uebermass genossen verursacht die Zwiebel Kopfschmerzen, gekocht wird sie harntreibender. Bei krankem Zustande bewirkt ihr reichlicher Genuss Schlafsucht. Endlich reift und öffnet sie mit Rosinen und Feigen gekocht als Umschlag Geschwüre.

  1. ἄργεμον.
  2. νεφέλιον, beides Hornhautflecken.
  3. Unreines Zinkoxyd.
  4. ἀλκυόνιον ist ein Seeschwamm, nach Einigen Geodia Lam., ein kugeliges, fleischiges Gebilde, welches getrocknet hart und innen hohl ist mit einem runden Eingang in das Innere. Die Alten hielten es für das Nest des Eisvogels, Alcedo Ispida L. S. auch V 135.

Commentaires de Berendes

Theophrast (Hist. pl. YII 4, 7) unterscheidet die verschiedenen Zwiebelsorten nach ihrer Herkunft, er nennt die sardinischen, knidischen, samothrakischen, setanischen, die spaltbaren und die askalonischen Zwiebeln, die setanischen bezeichnet er als hübsch süss. Ebenso Plinius XIX 101.

Allium Cepa L. (Liliaceae), Gemeine Zwiebel, Küchenzwiebel.