Druopteris (Dioscoride)
Texte grec de Wellmann
4.187.1 <δρυοπτερίς>· φύεται κατὰ τὰ βρυώδη μέρη τῶν πα- λαιῶν δρυῶν, ὁμοία πτέριδι, ἐλάττων δὲ πολλῷ καὶ τῇ σχί- σει <λεπτή>· ῥίζας δ' ἔχει κατ' ἐπιπλοκὴν δασείας, στρυφνὰς κατὰ τὴν γεῦσιν ἐν τῷ γλυκεῖ. τοῦτο ἐπιπασθὲν λεῖον σὺν ταῖς ῥίζαις τρίχας ψιλοῖ· δεῖ δὲ ἀποψᾶν τὸ πρῶτον μετὰ τὸ ἰκμάσαι τὸν χρῶτα καὶ νεαρὸν ἐπιπάττειν.
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RV: δρυοπτερίς· οἱ δὲ πτέριον, οἱ δὲ νυμφαία πτέρις, Ῥωμαῖοι φιλίκλαμ.
Identifications proposées
- Asplenium onopteris, Dryopteris sp. ? (Beck)
- (Aufmesser)
- (Berendes)
- (García Valdés)
Traduction française
Traduction allemande de Berendes
186 (189). Eichenfarn. Polypodium dryopteris (Polypodiaceae) - Eichentüpfelfarn
Die Dryopteris [Einige nennen sie Pteris, Andere Nymphaia Pteris, die Römer Filicula] wächst auf den moosigen Theilen alter Eichen, sie ist dem Wurmfarn ähnlich, im ganzen Habitus aber viel kleiner. Sie hat dicht verschlungene Wurzeln mit adstringirendem, süsslichem Geschmack. Fein gestossen mit der Wurzel als Umschlag vertreibt sie die Haare; man muss aber die Haut, nachdem man sie feucht angeweicht hat, zuerst abschaben und dann die frische Wurzel auflegen.
Commentaires de Berendes
Die meisten Autoren ziehen Polypodium Dryopteris L. (Polypodiaceae), Eichentüpfelfarn, der in den Gebirgen Norditaliens nicht selten ist, hierher; Fraas schliesst sich aber Sibthorp an, der die Pflanze für Adiantum nigrum L. (Polypodiaceae), Schwarzer Streifenfarn, hält, wegen ihres Standortes und häufigen Vorkommens in Griechenland.