* (Berendes)
* (García Valdés)
*plutôt ''[[Heliotropium europaeum]]'' du fait des fleurs violacées (Amigues)*Voir le [[Sâmer yaumâ (Ibn al-Baytar)|''Traité des simples '' d'Ibn al-Bayṭār]]
== Traduction française ==
Le grand héliotrope, que certains appellent queue de scorpion d'après la forme de l'inflorescence, et d'autre part héliotrope du fait que ses feuilles se retournent en même temps que le soleil décline, a des feuilles assez voisines de celles du basilic, mais plus poilues et plus foncées, trois ou quatre petits rameaux partant de la racine qui donnent naissance à un plus grand nombre de pousses axillaires ; à leur extrémité, une inflorescence blanche, tirant sur le violacé, recourbée comme une queue de scorpion ; la racine est fine et sans usage. La plante pousse dans les lieux rocailleux... Prise avec du vin et en topique, elle est indiquée pour les piqûres de scorpion ; certains en attachent la racine aux gens piqués par un scorpion pour éviter qu'ils ne souffrent... Le fruit en topique dessèche les verrues pédiculées. (trad. Suzanne Amigues).
*Amigues, Suzanne, 1996. Les "fiancées du soleil". in B. Bakhouche ''et al.'', Actes du colloque international de Montpellier, 23-25 mars 1995. Repris dans ''Etudes de botanique antique''. Paris, De Boccard, 2002. pp. 379-393.
*Voir le [[Sâmer yaumâ (Ibn al-Baytar)|''Traité des simples '' d'Ibn al-Bayṭār]]
== Traduction allemande de Berendes ==
190 (193). Grosses Heliotropion. Heliotropium villosum (Asperifoliaceae) - Haarige Sonnenwende
190 (193). Grosses Heliotropion. ''Heliotropium villosum'' (Asperifoliaceae) - Haarige Sonnenwende Das grosse Heliotropion, welches einige von der Form der Blüthe Skorpionsschwanz, Andere davon, dass es die Blätter nach dem Gange der Sonne richtet, Sonnenwende nennen [noch Andere Heliotropos, Dialion 1)<ref>Pflanze des Zeus.</ref>, Heliopun, Skorpioktonon 2)<ref>Skorpiontödter.</ref>, wilden Sesam, Skorpionsschwanz], hat denen des Basilikums ähnliche Blätter, sie sind aber rauher, weisser und grösser. Es treibt aus der Wurzel drei, vier oder fünf Stengel und aus diesen mehrere Achseln. An der Spitze sitzt die weisse, röthliche 3)<ref>Einige Codices haben ἢ ὑποπόρφυρον, oder purpurrothe.</ref>, wie ein Skorpionsschwanz gekrümmte Blüthe; die Wurzel ist zart, nutzlos. Es wächst in rauhen Gegenden. Ein Bündelchen 4) <ref>δέσμη, ein Bündelchen, soviel man mit der Hand zusammenfassen konnte.</ref> davon mit Wasser gekocht und getrunken führt Schleim und Galle durch den Bauch ab. Mit Wein getrunken und auch als Umschlag ist es ein gutes Mittel gegen Skorpionsbiss. Ferner wird es umgebunden, um die Empfängniss zu verhindern. Man sagt, dass 4 Körner der Frucht eine Stunde vor Eintritt des Fiebers mit Wein getrunken das viertägige Fieber zurückhalten, 3 Körner das dreitägige. Die Frucht als Kataplasma bringt gewöhnliche und gestielte Warzen, Feigwarzen und Epinyktiden zum Eintrocknen. Die Blätter werden mit Nutzen bei Podagra, Verrenkungen und den an Sonnenstich leidenden Kindern aufgelegt. Endlich befördern sie auch die Menstruation und treiben, fein gestossen im Zäpfchen eingelegt, den Embryo aus. <references/>
== Commentaires de Berendes ==
1) Pflanze des Zeus. 2) Skorpiontödter. 3) Einige Codices haben _ _____-____, oder purpurrothe. 4) _____, ein Bündelchen, soviel man mit der Hand zusammenfassen konnte. ''Heliotropium villosum '' Desf. (Asperifoliaceae), Haarige Sonnenwende, oder ''H. europaeum '' L., Gemeine Sonnenwende. Jene passt nach Fraas besser und ist die verbreitetste in Griechenland. Bei dieser ist der Stengel 1/2 m hoch, ästig, graugrün, die Blätter sind langgestielt, stumpf, dicht mit auf schwieligen Punkten stehenden feinen Borsten besetzt. Die Blüthen stehen in Aehren, die Kelchzipfel sind so lang wie die haarige, grüne Kronenröhre, deren Saum weiss, selten röthlich ist und zwischen den abgerundeten Zipfeln ein Zähnchen trägt. Die Früchte sind runzelich-gekörnt, flaumhaarig. Plinius II 109 u. XXII 58 nennt die eine Art Heliotropium, welche selbst bei bewölktem Himmel sich der Sonne zuwende, Verrucaria. Früher diente das Kraut, Herba Verrucariae, zum Vertreiben der Warzen, der Nasenpolypen u. s. w., man schrieb ihm eine scharfe Wirkung zu.
[[Catégorie:Dioscoride]]