Saxifragon (Dioscoride)

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tribolos
De Materia Medica (Dioscoride, 1er siècle)
leimônion


Texte grec de Wellmann

RV 4.16a : [<σαξίφραγον>· οἱ δὲ σαξίφραγγον, οἱ δὲ ἔμπετρον, οἱ δὲ καὶ τοῦτο σκολοπένδριον, οἱ δὲ βροῦχον καλοῦσιν, Ῥωμαῖοι σαξίφραγαμ, οἱ δὲ σα<τα>νάριαμ. θαμνίον ἐστὶ φρυγανῶδες, ἐν πέτραις καὶ τραχέσι τόποις φυόμενον. δύναμιν δὲ ἔχει ἡ πόα λεία ἀπυρέτοις μὲν σὺν οἴνῳ, πυρέσσουσι δὲ ἐν ὕδατι θερμῷ διδο- μένη ἐν ποτῷ, λίθους τε τοὺς ἐν κύστει θρύπτειν καὶ δι' οὔρων ἄγειν· εὐθετῶς ἁρμόζει.]

Identifications proposées

  • (Beck)
  • (Aufmesser)
  • (Berendes)
  • (García Valdés)

Traduction française

Traduction allemande de Berendes

16bis

[Saxifragon. Das Saxifragon - Einige nennen es Saxifrangon, Andere Empetron 1), noch Andere Bruchos, Skolopendrion 2) oder Bruchos 3), die Römer Saxifraga, auch Sanaria -. Es ist ein verzweigter, an rauhen und felsigen Stellen wachsender kleiner Strauch, der Flachsseide ähnlich. Das Kraut hat die Kraft, bei Harnzwang und Schlucken zu Helfen, und zwar für die Fieberfreien mit Wein gekocht, für die Fiebernden in warmem Wasser gegeben, ferner auch den Blasenstein zu zertrümmern und den Harn zu treiben.]

Commentaires de Berendes

1) Frankenie. 2) Hirschzunge. 3) Ungeflügelte Heuschrecke. Dieses in Klammem stehende Capitel wird von Einigen als nicht von D. herrührend bezeichnet, es findet sich aber, wie Sprengel angibt, in den besten ältesten Codices, wenn auch nicht übereinstimmend. Plinius XXVII 75 nennt als Synonym zu Empetros die auf Felsen in Meeresnähe wachsende Calcifraga, welche den Harn treibt und den Stein zertrümmert. Später ging der Name Saxifraga auf mehrere Pflanzen über, so bei Galen als Synonym zu Kestron, bei Paulus und Trallian zu Betonica, bei Marcellus zu Scolopendrium. Die spätmittelalterlichen Schriftsteller verbanden den Namen mit Pimpinella. Die Pflanze ist nicht bestimmt. Die älteren Botaniker, Brunfelsius, Tragus, Cäsalpinus u. A. hielten sie für Pimpinella Saxifraga oder auch Saxifraga granulata, denen aber der Standort widerspricht. Fraas hält sie entweder für das IV 178 behandelte Empetron, Frankenia pulverulenta L., Bestäubte Frankenie, mit salzigem, bitterem Geschmack, oder für Gypsophila ocellata Sm., Kleinäugiges Gipskraut.