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Eruthrodanon (Dioscoride)

1 994 octets ajoutés, 10 février 2023 à 11:37
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* (Berendes)
* (García Valdés)
*''[[Rubia tinctorum]]'', ''[[Rubia peregrina]]'' (Amigues)
== Traduction française ==
____________________
RV: eruthrodanon : ou racine eruthedanosereuthedanos, ou teuthrion, ou darkanos, ou kinnabaris, chez les Romains rubia sativa, chez les Thouskoi lappa minor, chez les Egyptiens sôfobi.
== Traduction allemande de Berendes ==
150 (160). Krapp. ''Rubia lucida '' (Rubiaceae) - Wilder Krapp
Das Erythrodanon oder Ereuthodanon - Einige nennen es Teutrion, Andere Drakanos, Kinnabaris<ref>Zinnober.</ref>, die Römer Rubia passiva<ref>Durch und durch roth.</ref>, die Thusker Lappa minor<ref>Kleine Kette, vielleicht im Gegensatz zu dem ähnlichen ''Galium aparine''.</ref>, die Aegypter Sophobi - Die Wurzel ist roth, zum Färben geeignet. Es gibt eine wilde und eine gebaute Art, wie zu Tabiane in Galatien, zu Ravenna in Italien, und in Karien, wo sie unter die Oelbäume gesäet wird, wie auf die Aecker. Es wird mit Vortheil gesäet, weil daraus ein sehr grosser Nutzen erwächst. Seine Stengel sind vierkantig, lang, rauh, ähnlich denen des Wandlabkrautes, in Allem aber grösser und kräftiger; die Blätter sind in Abständen an jedem Knoten kreisförmig wie ein Stern geordnet; die Frucht ist rund, zuerst grau, dann roth und, vollständig ausgereift, schwarz. Die Wurzel ist dann, dünn, roth, harntreibend, daher hilft sie, mit Honigmeth getrunken, bei Gelbsucht, Ischias und Paralyse. Sie treibt aber reichlichen und dicken Harn, oft ist es auch Blut. Die, welche sie trinken, müssen jedoch täglich gewaschen werden [und den Unterschied der Entleerungen beobachten]. Der Saft mit den Blättern getrunken <ref> Hier dürfte gewiss eine andere Lesart am Platze sein, entweder ὁ χυλὸς ἐκ τῶν φύλλων, der Saft aus den Blättern, oder ὁ καυλὸς μετὰ τῶν φύλλων ἐπιτεθείς, der Stengel mit den Blättern aufgelegt.</ref> hilft gegen den Biss giftiger Thiere, die Frucht mit Sauerhonig genommen erweicht die Milz. Als Zäpfchen eingelegt befördert die Wurzel die Menstruation und die Nachgeburt. Mit Essig als Umschlag heilt sie weisse Flecken. <references/>
== Commentaires de Berendes ==
Den Namen hat die Pflanze von der rothen (ἐρυθρός oder ἐρευθος) Farbe der Wurzel.
 
Die wilde Pflanze des D. wird als ''Rubia lucida'' L. (Rubiaceae), Wilder Krapp, angesprochen, von der Theophrast (Hist. pl. IX 13, 6) sagt, dass sie schattige Orte liebe, die gebaute dagegen als ''Rubia tinctoria'' L., Krapp.
 
Der tief unter der Erde kriechende Wurzelstock mit langen, gegliederten, gänsekieldicken, blutrothen Wurzelfasern treibt hie und da an gegenständigen Knoten Aeste. Die Stengel, zu mehreren und oft 1 m hoch, sind niederliegend oder kletternd, schwach vierkantig, mit an den Kanten rückwärts stehenden feinen Stacheln. Die Blätter, zu 4—6 quirlförmig stehend, sind bald mehr elliptisch, bald mehr lanzettlich, auf der Fläche glatt, am Mittelnerv und am Rande stachelig-scharf. Die aus den Blattachseln entspringenden Blüthenstiele bilden eine Rispe. Die Krone ist flach, radförmig, fünfspaltig, grünlichgelb, an den Spitzen dicklich eingebogen. Die oft durch Fehlschlagen nur einfächerigen Früchte sind rundlich, kahl und röthlich, dann schwarz. Im Orient und in Südeuropa.
 
Eine medicinische Verwerthung findet die Pflanze wohl noch kaum; der kriechende Wurzelstock enthält einen harzigen Farbstoff (Krapppurpur), in reichlicher Menge einen extractiven rothen und einen gelben Farbstoff. Die Farbe des Krapps hat die Eigenschaft, nicht nur die Säfte der damit gefütterten Thiere (Harn, Milch, Schweiss) zu färben, sondern selbst die Knochen zu durchdringen.
[[Catégorie:Dioscoride]]
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