* (García Valdés)
* (Osbaldeston)
*XXXI. Elæomeli [https://biodiversitylibrary.org/page/9874669 (Ruel, 1552)]
== Traduction française ==
== Traduction allemande de Berendes ==
37. Περὶ Ἐλαιομέλιτος. Honigöl.
Das Honigöl fliesst in der Gegend von Palmyra in Syrien aus dem unteren Stammende der Oelbäume, dicker als Honig, von süssem Geschmack, welches, in einer Menge von 2 Bechern mit 1 Kotyle Wasser genommen, das Hohe und Gallige aus dem Bauche abführt ; kraftlos und schlaff aber werden diejenigen, welche es nehmen, was jedoch keine Furcht einflössen darf, man muss diese aufmuntern, dass sie nicht in Schlafsucht verfallen.
Das Oel wird auch aus dem Fette der Zweige bereitet. Das beste davon ist das alte, dickliche, fette und nicht trübe. Es erwärmt aber und wirkt eingestrichen ganz besonders gegen die Verdunkelungen auf der Pupille, heilt auch als Salbe Aussatz und Neuralgien (Sehnenschmerzen ?).
== Commentaires de Berendes ==
Plinius XV 32 sagt bei Pechöl : An der Küste von Syrien erzeugt es sich von selbst und heisst Oelhonig. Es fliesst aus Bäumen, ist fett, dicker als Honig, dünner als Harz und von süssem Geschmack. XXIII 96 gibt er übereinstimmend mit D. weiter die Eigenschaften, Anwendung und Wirkung an.
Die Schriftsteller des späten Mittelalters kennen die Masse nicht ; Matthiolus sagt, dass er unter allen Producten Syriens dieselbe nie gesehen oder je davon gegehört habe. Valerius Cordus hält sie für ein dem Oleum Betulae oder Quercus ähnliches, freiwillig austretendes Product, welches sich auch künstlich aus den Zweigen gewinnen liesse. Andere halten die Substanz für eine Manna-Art.
Pena und M. de Lobel (Adversar. Opus) (bei Bauhin et Cherler lib. VI p. 24) berichten, dass sie in der That beobachtet hätten, wie aus Oelbäumen in den Weingärten freiwillig und nach Verwundung eine honigartige Flüssigkeit austrete. D. scheint selbst über die Sache wenig unterrichtet gewesen zu sein, da er nicht einmal die künstliche Bereitungsweise angibt.
Das Honigöl ist jedenfalls ein pathologisches Product. In der Gegend von Bibans, einem Dorfe Mansourahs in Unterägypten, steht eine grosse Anzahl von Oelbäumen, welche im Sommer reichliche Mengen einer der Manna ähnlichen Substanz ausschwitzen, die Eingeborenen nennen sie Assal zitoun, Oelhonig. Nach Bathandier (Bull. comm., März 1901) besteht die Masse aus 52% Mannit, 7,8% reducirendem Zucker (Glukose), 9,3% durch Alkohol fällbaren Stoffen, 12,2% Resten von Insecten und sonstigen Verunreinigungen, 13,5% Wasser.
Die Bäume, welche diese Substanz absondern, zeigen durchgängig Krankheitserscheinungen. Die Abscheidung geht hauptsächlich am Stamm und an den stärkeren Aesten vor sich und wird wahrscheinlich durch eine Bacterienart hervorgerufen, die im Cambium vegetirt und so den Baum krank macht.
[[Catégorie:Dioscoride]]